Das gehört zum Studentenleben einfach dazu…

Ich wünsche allen einen wunderschönen Tag. Ich möchte heute mal weniger über die Kunst, sondern vielmehr etwas zum Studentenleben schreiben. Ich bin im Allgemeinen ein recht unauffälliges Mädchen. Als ich noch bei meinen Eltern in Nordhorn wohnte, habe ich den größten Teil meiner Zeit damit verbracht, mich auf das Abitur vorzubereiten. Meinen Eltern war das auch recht so, denn wie ich sie kenne würden sie vor Sorge fast sterben, wenn sie wüssten, dass ich nachts um die Häuser ziehe.

Seit ich mit Natalie, Joe und Mark zusammenlebe hat sich das allerdings etwas geändert. Insbesondere die Schweizer Brüder gehen am Wochenende gerne feiern und schaffen es immer wieder, Natalie und mich zu überreden. Um ehrlich zu sein, hatte ich die ersten Male sehr viel Spaß, da es eine wirklich gute Möglichkeit ist, den Kopf einmal abzuschalten und den Studienstress zu vergessen. Eine Partyqueen bin ich zwar nicht, allerdings finde ich Gefallen am Nachtleben Hannovers.

Natalie hatte mich letzte Woche zu einem Umstyling überredet. Sie meinte, dass ich ein relativ unauffälliges Mauerblümchen wäre und man das ändern sollte. Naja, wieso eigentlich nicht. Los ging es mit einer Shoppingtour in der Innenstadt und den üblichen Geschäften: H&M, Forever21, Topshop und so. Neben neuen Jeans und Oberteilen, habe ich mir noch zwei neue Paar Schuhe gekauft und sogar High-Heels. Nach dem Shopping ging es dann zum Frisör, wo ich mir die Haare etwas kürzen und färben ließ.

Zu guter Letzt ging es dann noch in das Kosmetikstudio, wo mir die Augenbrauen gezupft und eine Gesichtsmaske aufgetragen wurde. War auch irgendwie an der Zeit, da ich diesen Dingen nie wirklich Aufmerksamkeit geschenkt habe. Außerdem habe ich mich für diese Wimpernverlängerung interessiert. Da sie allerdings nicht gerade billig ist und ich für das Umstyling generell schon etwas zu viel ausgegeben hatte, beließ ich es dabei.

Ich brauche eine „Auszeit“

Ein Ort, welcher mir auf Anhieb gut gefiel, ist „Auszeit“. Ob abends nach Feierabend oder am Wochenende, hier kann man prima entspannen und sich auf den Abend einstimmen. Die Bar befindet sich in direkter Nähe zum Raschplatz. Besonders gut gefällt mir die Inneneinrichtung, welche wirklich Charakter hat. Auch die Geschäftsleitung und die Bedienung sind sehr freundlich. Am besten geht man dort mit Freunden hin und lässt sich einen Cocktail servieren: Ich empfehle einen Mojito oder Le Gurk. DJs legen hier feinsten House und Funk auf.

Osho

In Hannover ist die Auswahl der Nachtclubs und Diskotheken überschaubar – es gibt nicht allzu viel. Das Zaza ist seit Jahren der Studentenclub schlechthin und ein sehr neutraler Nachtclub mit vielen Studenten. Mir persönlich sagte der Club nicht zu, weiß nicht so Recht woran das gelegen hat. Joe und Mark haben uns letztens auf einen Abend im Osho, auch bekannt als Baggi, mitgenommen. Hier steigen am Wochenende immer große Partys, die zahlreiche Gäste anlocken. Was die Musik anbelangt, so werden größtenteils Charts und House gespielt. Der Club befindet sich direkt hinter dem Hauptbahnhof am Raschplatz.