Kunststudium in Hannover

Hallo und herzlich willkommen auf dermartino.de! Ich habe in diesem Jahr mein Abitur beendet und nach dem ganzen Prüfungsstress Lust bekommen, mir einen Blog einzurichten, welcher mich während meines Studiums begleiten soll. Ich denke auch, dass ich nun genügend Zeit haben sollte, mich mit anderen und vor allem neuen Dingen auseinanderzusetzen. Ich möchte diesen ersten Beitrag dazu nutzen, mich euch ein wenig vorzustellen.

Also ich bin die Christin, bin zwanzig Jahre alt und komme aus Nordhorn. Für die, die es nicht kennen, Nordhorn liegt in Niedersachsen. Ich habe mich im Laufe der letzten Monate spontan dazu entschlossen, Kunst in Hannover zu studieren. Wieso ausgerechnet Kunst? Leider kann ich diese Frage noch nicht ganz sicher beantworten, es liegt jedoch größtenteils an meinem persönlichen Interesse an der Kunst. Ich werde euch in künftigen Beiträgen noch erklären, was genau ich damit meine.

In meiner Freizeit mache ich eigentlich das, was zigtausende in meinem Alter ebenso machen: sich mit Freunden treffen, ins Kino gehen, Sport treiben und viel im Freien unternehmen. Es gibt jedoch auch solche Tage, an denen ich mich im Netz herumtreibe, mich mit Freunden auf Facebook unterhalte und YouTube Videos ansehe. Sonst gibt es nicht viel zu mir zu sagen, ich bin eine gesellige Zeitgenossin, locker und komme eigentlich mit jedem gut zurecht.

Die Kunst-WG

An dem Tag, als ich mich für die Uni in Hannover angemeldet hatte, ging es auch mit der Suche nach einer Wohngemeinschaft los. Wichtig war mir, mit möglichst vielen kreativen Köpfen zusammenzuleben. Nach wenigen Wochen war ich über Facebook auf Natalie gestoßen. Natalie kommt aus Wien und auch sie hatte sich für ein Kunststudium entschlossen. Auf Anhieb hatten wir uns gut verstanden und auch schon bald eine geeignete Wohnung im Zentrum Hannovers gefunden. Allerdings ist die Wohnung für insgesamt vier Personen ausgelegt, weswegen wir uns nach weiteren Leuten umsehen mussten.

Kurze Zeit später haben wir auf einer Facebook Gruppe der Universität Joe und Mark kennengelernt, zwei Brüder aus Zürich. Sie waren interessiert an der angemieteten Wohnung und kamen dann nach einiger Zeit bei uns vorbei, um sich diese anzusehen. Es stellte sich heraus, dass wir uns alle prächtig verstanden und das tolle daran, wir alle studieren Kunst. Unsere Wohnung haben wir bereits dementsprechend eingerichtet und mit zeitgenössischer Kunst versehen. Ich finde das einfach prima, dass man auf Anhieb Freunde finden kann, welche darüber hinaus noch dieselben Hobbys haben wie man selbst.

Warum eigentlich Kunst?

Bei mir hatte alles in der Grundschule angefangen. Irgendwie war meinen Lehrern und meinen Eltern mein Talent aufgefallen. Ich könnte gut zeichnen hieß es immer. Am Gymnasium hatte mir meine Kunst-Professorin bereits im ersten Jahr ein Kunststudium nahegelegt. Das Problem war jedoch, dass ich mich irgendwie nicht mit Kunst identifizieren konnte. Sicher, ich habe gerne gezeichnet – aber das war’s dann auch schon.

Dies hatte sich jedoch in den letzten zwei Jahren am Gymnasium geändert. Ich habe damit begonnen, mich intensiv mit der Kunst auseinanderzusetzen und Galerien zu besuchen. Im Grunde habe ich mich nicht für das Kunststudium entschieden, da ich gut zeichnen kann, sondern vielmehr aus persönlichem Interesse an der Kunst. In meinen künftigen Beiträgen werde ich euch aus dem Leben einer Kunststudentin erzählen und auch einige spezifische Themen rund ums Thema Kunst ansprechen.